Philipp Rotzal - Ein Debüt mit Höhen und Tiefen

24.05.2018

Die Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) war das erste Rennen im Rahmen des 24 Stunden Rennens am Nürburgring. Über 200.000 Zuschauer waren an diesem Rennwochenende in die Eifel gekommen, um bei diesem weltgrößten Tourenwagen-Event dabei zu sein. Am Donnerstag ging es bereits um 8 Uhr morgens bei kühlem Eifelwetter mit 174 Autos an den Start.Ich fuhr bei diesem Lauf den Start-Stint bevor mein Teamkollege und guter Freund Tim Brockmeyer das Auto für den Schluss-Stint übernahm.

Der Lauf begann für mich auf dem Opel Astra G OPC von WS Racing sehr gut und ich kam schnell in einen guten Rhythmus. Faszinierend für mich war, welche starken Grip die Hankook-Rennreifen selbst bei dieser kühlen Witterung aufbauten.

Am Ende der ersten Runde wollte ich dann meinen Rundenzettel, der anzeigt, in welcher Runde man sich befindet, abreißen. Leider fiel dabei das ganze Board ab, sodass ich keine Kontroll-Info mehr hatte, in welcher Runde ich mich befinde, da ich zum Fahrerwechsel nach sieben Runden an die Box kommen sollte.

Ab Runde zwei gab es dann in jeder Runde durch Unfälle mindestens zwei „Code 60“-Phasen. Der enorme Verkehr machte die Aufgabe bei meinem RCN Debüt auch nicht leichter und ich musste mich 100 Prozent konzentrieren, um mit meinen Klassengegner zu fighten, den Rückspiegel im Auge zu behalten, falls die leistungsstarken Porsche und BMW kamen und dabei noch auf der Strecke zu bleiben.

Durch die fehlenden Runden Zettel kam ich leider eine Runde zuspät in die Box. Als Folge hieraus bekamen wir eine Zeitstrafe, die uns enorm zurück warf. Am Ende kamen wir deshalb nur auf Position 12 von 17 in der Klasse ins Ziel. Trotz des Ergebnisses war das Team und ich mit meiner Leistung mehr als zufrieden. Ich freue mich schon sehr auf meinen nächsten RCN-Einsatz am 9. Juni auf der legendären Nürburgring Nordschleife.

Ein Dank an mein Team WS Racing für das top vorbereitete Auto, ebenso an den ADAC Pfalz und den TÜV Rheinland  für die Unterstützung mit Rat und Tat.

Text + Bild: Philipp Rotzal