Marvin Fritz und Danny Märtz in Oschersleben

23. Mai 2017

ADAC Pfalz Fahrer Marvin Fritz: erste Gehversuche nach Unfall

von Dorothea Schmitt /ds  Foto: Hermann Rüger

 Nach seinem heftigen Rennsturz vor drei Wochen im niederländischen Assen kehrte Marvin Fritz am vergangen Wochenende beim Rennen zur Langstrecken Weltmeisterschaft (EWC) erstmals wieder in den Sattel zurück. Auch wenn das YART YAMAHA Langstrecken Team mit seinen drei Piloten  Parkes, Fritz und Nozane insgesamt einen zweiten Platz in Folge verbuchen konnte, ist Marvin Fritz noch nicht in Topform.

Der Fahrer des ADAC Pfalz musste nach seinem Sturz zur Superstock EM eine dreiwöchige Zwangspause einlegen. Am letzten Wochenende unternahm der 24jährige erstmal wieder Gehversuche beim 8 Stunden Rennen der Langstreckenweltmeisterschaft (EWC) in Oschersleben nahe Magdeburg. Beim Qualifying am Freitag fand der IDM Superbike Champion von 2016 nur langsam wieder seinen Rhythmus. Fritz:“ Es wäre ja auch ein Wunder. Anfänglich tat ich mir sehr schwer, drei Wochen Trainingsrückstand bedeutet nicht nur erhebliche konditionelle Einbußen“.

 In Abstimmung mit den zwei weiteren Fahrern Broc Parkes/ AUS und Kota Nozane / JPN entschied YART YAMAHA Teamchef Mandy Kainz seinen deutschen Piloten zu schonen und nur bei zwei von acht Turns einzusetzen. Fritz :“ Ich bin jeweils ein Turn am Anfang und am Ende gefahren, hatte dadurch eine größere Pause.“ Broc Parkes fuhr die meisten Turns und am Ende reichte es für das Trio zu einem zweiten Platz im Rennen, sowie zu einem zweiten Rang in der Weltmeisterschaftswertung.

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Danny Märtz holt erste Punkte bei Langstreckenweltmeisterschaft
von Dorothea Schmitt /ds Foto: Hermann Rüger

Am vergangen Wochenende holte der Dudenhofener Danny Märtz seine ersten
Punkte in der Langstreckenweltmeisterschaft (EWC) beim acht Stunden Rennen in
Oschersleben.
Danny Märtz startet dieses Jahr mit seinen Teamkollegen Andreas Ramp und
Sascha Müller unter dem Namen WSB Endurance Team bei der
Langstreckenweltmeisterschaft. Beim letzten Rennen der EWC in Le Mans schied
das Trio wegen technischen Defekt vorzeitig aus dem Rennen.
Am vergangenen Wochenende hingegen schien die Rechnung für den ADAC Pfalz
Fahrer Märtz aufzugehen. Zu Rennbeginn konnte der Ex Suzuki Cup Champion
gleich unter den ersten 13 Fahrern mitmischen. Nach einem Fahrerwechsel
übernahm Teamkollege Andreas Ramp, der leider im weiteren Verlauf des Rennens
im Kiesbett landete. Danny Märtz übernahm wieder das Ruder, musste aber die
Aufholjagt erneut unterbrechen. Märtz:“ Ich war in Schräglage, als ich merkte, dass
der Auspuff am Boden schleifte“. Nach einem erneuten Boxenstopp wurde die
Kawasaki des ADAC Pfalz Fahrers, wenn auch mit Leistungsverlust, wieder
einsatzfähig gemacht und Märtz konnte mit ein paar schnellen Runden noch den
neunzehnten Rang fürs Team sichern. Märtz:“ Durch den Sturz wurde die
Einspritzung beschädigt, das Bike wurde mit weniger Sprit versorgt, dadurch hatten
wir die letzten 3 Stunden keine volle Leistung mehr. Am Ende habe ich die Kawa
noch ausgequetscht“.
Der ADAC Pfalz Fahrer zeigte sich zufrieden:“ Trotz mehrerer Hindernisse haben wir
als Privatteam noch 2 Punkte in der Langstreckenweltmeisterschaft geholt“.
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