Valentino Catalano und Marvin Fritz wieder unterwegs

Valentino in Oschersleben

Text + Bilder: Anita Catalano

12.+13. August 2017


Catalano sichert sich die Qualifikation für die IAME X30 Weltmeisterschaft in Le Mans !

 

Das Wetter in Oschersleben am 12/13.8.17 konnte sich einfach nicht entscheiden. Zwischen Regen und Sonnenschein ging die Punktejagd und der Kampf um die WM Qualifikation weiter. Valentino legte eine souveräne Leistung beim Zeittraining hin und schaffte es sich den vierten Platz zu sichern, dabei wurde er in der letzen Runde von Platz 3 verdrängt.

Das erste Heat wurde noch auf trockener Fahrbahn  ausgetragen. Valentino schaffte es sich, in den 12 gefahrenen Runden, den dritten Platz zu holen. Im zweiten Heat hat das Wetter alles durcheinander gewirbelt. Kurz vor dem Start hat es angefangen zu regnen. Auf regennasser, rutschiger Fahrbahn musste der Kampf ausgetragen werden. Valentino ist beim Start einigermaßen gut weggekommen, trotz einer Startposition außen. Leider ist ihm ein Konkurrent, in der Kurve, ungebremst in den Seitenkasten reingefahren und so hat sich Valentino komplett raus gedreht. Er musste sich als letzer einreihen und die Jagd trotz sehr schwieriger Wetterbedingungen von hinten aufnehmen. Sehr ärgerlich aber leider nicht zu ändern. Valentino schaffte es als 11 durchs Ziel. Durch die Heat Punkte wurde die sechste Startposition für das erste Rennen am Sonntag ermittelt. 

Am Sonntag war der Wettergott etwas gnädiger mit uns. Bewölkt, aber trotzdem  trocken ging es am Morgen zum Warm-up auf die Strecke. Das er vorne mitmischen kann zeigte Valentino in dem er sich mit einer Zeit von 39,015 Sekunden die erste Position holte!

Beim ersten Rennen ging die Reise, von der sechsten Startposition los. Gut am Start weggekommen trotz Startpostion außen, sich schnell eingereiht in die Perlenkette, sofort ein Angriff auf die Vordermänner und mit schönen Überholmanövern erlangte Valentino den vierten Platz.  

Für das zweite Rennen hat sich endlich die Sonne gezeigt. Dies war das letzte Rennen am Wochenende, um noch den Konkurrenten ein paar wertvolle Punkte für die Meisterschafft abzuluchsen. Valentino hatte mit ein paar Schwierigkeiten auf der Strecke zu kämpfen. Trotzdem konnte er seine Startposition für sich behaupten und holte sich die 13 Punkte für den vierten Platz.

Mit 152 Punkten auf dem Konto und die Qualifikation für die IAME International Finals in der Tasche ging die 7 Stündige Autofahrt nach Hause. Am 29.9/1.10 geht der Kampf in Wackersdorf in die letzte und alles entscheidende Runde. Im Leben gibt es drei Möglichkeiten....Aufgeben, Nachgeben oder alles geben und wir werden in Wackersdorf auf jeden Fall ALLES geben!!!

Marvin auf dem Lausitzring

Text: Dorothea Schmitt/ds  Foto:Nicolas Fischer

20.. August 2017

Marvin Fritz – ein steiniger Weg nach oben

Für Marvin Fritz ging es am vergangenen Wochenende 18.-20.08.2017 auf dem Lausitzring in die vierte Runde der Superstock 1000 Europameisterschaft. Der Bayer-Bikerbox Yamaichi Pilot glänzte im Abschlusstraining wie so oft in dieser Saison als schnellster Deutscher und schnellster Yamaha Privatier, im Rennen holte Fritz trotz beinahe Sturz und Aufholjagd noch den zehnten Rang.

Der Superbike IDM Meister von 2016 beäugte noch am Samstag seinen elften Trainingsplatz sehr selbstkritisch. Fritz:“ Im Training passte einfach nicht alles perfekt zusammen, aber mein Team um Technik Chef Sepp Buchner suchten fieberhaft nach Lösungen. Auch fehlten uns die Auswertungen der offiziellen Tests, an denen wir hier vor einigen Wochen nicht teilnehmen konnten.“

Doch am Rennsonntag zeigte Fritz mal wieder, dass er auch ohne die Tests vorne mitmischen kann. Der 24jährige legte einen guten Start hin und schnappte sich nach den ersten Runde respektlos die Werkpiloten Tamburini / Yamaha und Vitali / Aprilia , rangierte auf der sechsten Position. Gerade als Fritz dabei war wieder einen Platz gutzumachen, krachte ihm der Italiener Faccani ungebremst ins Heck. Glücklicherweise konnte Marvin Fritz einen Sturz verhindern verlor aber durch den unfreiwilligen Ritt durchs Kiesbett den Anschluss an die Spitzengruppe. Zurück auf der Strecke machte Fritz noch vier Plätze gut und holte so noch einen zehnten Rang.

Fritz:“ Es lief so gut, ich konnte an der Spitzengruppe dranbleiben und attackieren. Dann so eine unnötige Aktion. Ich bin richtig sauer.“