Strahlende Gesichter bei Hasslocher Enduro-Fahrern Dirk Peter bei den Senioren und Andreas Mosert bei den Super-Senioren holen Meistertitel

Bericht von Wolfgang Herber

5. November  2017

 Dirk Peter (links) und Andreas Mosert (Mitte) strahlen über den Meistertitel, Peter Zink (rechts) freut sich über seinen dritten Platz.

 

Rüdersdorf bei Berlin war am ersten Novemberwochenende Schauplatz der beiden letzten Veranstaltungstage bei den Endurofahrern. Senior Dirk Peter kam zwar als Führender der Meisterschaft nach Brandenburg, war aber punktgleich mit dem Zweitplatzierten und musste zweimal gewinnen, um als Gesamtsieger ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Ähnlich ging es Super-Senior Andreas Mosert, der mit nur einem Pünktchen Vorsprung anreiste.

Um 8 Uhr am Samstag starteten die ersten Fahrer zu einer 65 Kilometer Runde mit zwei Sonderprüfungen, die mehrmals gefahren werden musste. Dirk Peter zeigte seine Klasse und gewann souverän mit über einer Minute Vorsprung. Andreas Mosert machte es am ersten Tag spannender: in der letzten Sonderprüfung gab er alles und siegte mit gerade mal 3,5 Sekunden Vorsprung. Die jeweils Zweitplatzierten in der Meisterschaft lagen auch hier jeweils auf dem zweiten Platz.

Verkürzte Sollzeiten auf den Etappen verschärften am zweiten Tag die Bedingungen auf der nicht leichter gewordenen Strecke. Die beiden Fahrer des Motorclub Hassloch kamen aber auch damit gut zurecht und standen am Ende des Tages erneut ganz oben auf dem Siegerpodest. Beide konnten dann noch einmal jubeln, denn diese Siege bedeuteten auch den Gewinn der Meisterschaft in ihrer Klasse.

 

Peter Zink in schwieriger Geländepassage

 

Peter Zink, auch für den MC Hassloch unterwegs, konnte mit zwei dritten Plätzen bei den Super-Senioren auch den 3. Platz bei der Meisterschaft erringen.

Stefan Klein aus Annweiler, in der Seniorenklasse gestartet, zeigte sich am Sonntagnachmittag zufrieden: „Bei der hohen Ausfallquote zweimal ins Ziel gekommen und ordentlich Punkte mitgenommen, was will ich mehr!“

Tatsächlich waren am Samstag bei 46 gestarteten Fahrern ein Viertel nichts ins Ziel gekommen, darunter auch Karsten Bihrer aus Ludwigshafen. Bei den Super-Senioren waren es bei 29 Gestarteten sogar fast 40 Prozent. Am Sonntag mussten viele den Anstrengungen Tribut zollen und waren erst gar nicht mehr an den Start gegangen. Nicht so die Hasslocher Fahrer, die auf ein überaus erfolgreiches Wochenende zurückblicken.

 

Stefan Klein (Annweiler) am Wasserloch