Helmut Alexander beim legendären Strandrennen in Le Touquet

 

Schnee, Dauerfrost, schneidender Wind und der berüchtigte Sand waren die äußeren Bedingungen des legendären Strandrennes von Le Touquet, etwa 60 Kilometer südlich von Calais, am 04./05. Februar diesen Jahres.

Unter den wenigen Deutschen, die sich dieser Herausforderung beim größten französischen Motorsportereignis stellten, auch der Motorradreferent des ADAC Pfalz Helmut Alexander, der mit seiner 450er KTM an den Start ging.

Fast 450 Quads waren bereits am Samstag zu ihrem 1 ½ stündigen Rennen am breiten Strand des ansonsten beschaulichen Kurortes an der französischen Kanalküste gestartet, ebenfalls am Samstag die knapp 140 Junioren auf ihren Zweirädern.

 

Parc fermé am Morgen

   
 

Am Sonntag dann der Höhepunkt: Mehr als tausend „Verrückte“ standen an der Startlinie der mehrere Kilometer langen Geraden, um nach drei Stunden mit klammen Fingern auf gefrorenem, aber trotzdem tiefen Sand den Zielstrich sehen zu wollen.

Zehntausende von Zuschauern säumten die 16 Kilometer lange Runde, deutlich weniger als in den Jahren zuvor. Das war aber den frostigen Temperaturen geschuldet.

 

 

 

 

 

 

 

Die ersten Stürze ereigneten sich schon auf der schneeglatten Fahrbahn vom Parc Ferme in der Innenstadt bis zum Strand, nachdem zuerst die Maschinen mit allen möglichen Hilfsmitteln zum Laufen gebracht waren.

 

 

 

 
 

Die nächsten dann schon bei der Einfahrt zum Strand und nur wenig später auch am Beginn der Startgerade, die am Morgen auf den ersten Metern noch schnell vom Schnee geräumt worden war.

Am Anfang aus dem Startgetümmel heraus halten und sich langsam nach vorne arbeiten war das Ziel von Helmut Alexander –was aber nicht so funktionierte.

 

 

 

 

Sandgestrahlt im Getümmel
 

Mehrere längere Wartezeiten hinter Knäueln sich entwirrender Crosser und Enduristen ließen sein Ziel, unter den besten dreihundert anzukommen, in weite Ferne rücken. Ein mehrfach kochender Kühler und nichts zum Nachfüllen brachten weitere Ernüchterung.

 

Aber unser Motorradreferent hielt durch und erreichte durchgefroren mit 3 gefahrenen Runden Platz 17 bei den Veteranen und einen Platz im Mittelfeld in der Gesamtwertung. 

 

Gratulation!

 

Bericht: Wolfgang Herber